By Ludwig Jost (auth.)

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Wir werden noch horen, daB das nicht die einzige Leistung der Rippen ist. - Die Chlorophyllkorner aber, die fUr die Aufnahme und Verarbeitung der Kohlensaure notig sind, finden sich in keinem anderen Organ der Pflanze in solcher Menge wie im Blatt. Die diinne griine Spreite des Blattes hat die beste Lage im Raum, wenn sie etwa senkrecht zu dem mittleren, hellsten Licht steht, denn dann kann sie dieses in besonders hohem MaBe aufnehmen. Sie erreicht diese Lage durch den Stiel, der sie von der Oberflache des Stengels weg in den RaumhinausfUhrt.

Auch Kohlensaure kann nicht leicht durch sie hindurch, jedenfalls unter den natiirlichen Verhaltnissen nicht in der Menge, wie es die b ~ ~ d e Abb. 30 a) Querschnitt durch das Chlorophyllgewebe des Blattes des Ahorns. Eo obere Epidermis, P Palisaden, S Schwammparenchym, Eu untere Epidermis; b) Epidermis des Blattes in Flachenansicht, Unterseite; c) Oberseite. a--c Vergr. 300. d, e Spaltoffnungen, geoffnet und geschlossen. Schematisch. Assimilation erfordert. 30b). Es sind das besondere, bei den Baumen meist nur auf der Blattunterseite in die Epidermis eingefiigte Apparate.

So kommt es, daB die Kbhlensaure der Luft einen 4 Jost/Overbeck, Baum und Wald 49 ganz freien Eintritt ins Blattinnere hat und Zutritt zu allen seinen chlorophyllhaltigen Zellen findet. Es ist denn auch nicht schwierig nachzuweisen, daB nur die Blattunterseite, nicht aber die spaltenfreie Oberseite der Kohlensiiureaufnahme dient. Wir wenden uns jetzt zu der zweiten Leistung des Laubblattes, der Wasserdampfabgabe oder Transpiration. Stellt man abgeschnittene Zweige eines Baumes in Wasser, so bleiben sie lange Zeit unverandert frisch; legt man sie dagegen trocken an die Luft, so welken sie rasch und vertrocknen schlieI3lich.

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