By Martin Heidegger, Friedrich-Wilhelm v. Herrmann

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Die Lebenswelt: Auslegungen der vorgegebenen Welt und ihrer Konstitution

Der Band versammelt Forschungsmanuskripte Edmund Husserls aus zwei Jahrzehnten, in denen er das bis heute auf die Sozialwissenschaften wirkende Konzept der Lebenswelt detailliert entwickelt. In den deskriptiven Analysen zu den Dimensionen und Strukturen der Lebenswelt geht er weit über die programmatischen Äußerungen in seiner „Krisis"-Abhandlung hinaus.

Solidarity (Philosophical Studies in Contemporary Culture)

Cohesion as a phenomenon lies like an erratic block within the midst of the ethical panorama of our age. previously, the geologists accustomed to this panorama - ethicists and ethical theorists - have taken it without any consideration, have circumnavigated it! in any case, they've been incapable of relocating it. within the current quantity, scientists from diversified disciplines talk about and look at the notion of cohesion, its historical past, its scope and its limits.

Subjects of Deceit: A Phenomenology of Lying

Philosophy has frequently involved itself with fact and the information of fact, yet in recent times those matters were undermined or redirected. Systematic philosophy is related to be lifeless. therefore epistemology, in response to this well known sequence of perspectives, is correctly remodeled into epistemologies.

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Die Anfertigung von »Gedichten« und » Dra­ men«; der entsprechenden Musikwerke; der »Gemälde« und »Plastiken«. Was die Kunst hervorbringt, sind nicht solche Wer­ ke, und vollends nicht Wer � e im seynsgeschichtlichen Sinn, die eine Lichtung des Seyns stiften, in welches Sein erst das Seiende zu gründen wäre; die Hervorbringungen sind » Anlagen« (For­ men der Einrichtung des Seienden); » Dichtungen« sind » K und­ gebungen«, Aufrufe im Sinne von Ausrufen des schon Seienden in das maßgebende, alles sichernde Öffentliche.

Das j eder Machtentfaltung eigene Suchen nach immer neuen und geeigneten Gegnern führt aufgrund der Unbedingtheit der Macht zuletzt in die äußerste Phase der Verwüstung des unter­ worfenen, schrankenlosen Machtkreises. Mit der Phase der " Was Rechtfertigung der Macht hier noch h e i ßt. 9. Die Machenschaft (Gewalt, Macht, Herrschaft) 21 Verwüstung, die dem Anschein nach aufdringlicher denn j e im­ mer noch wie Au fbau, Leistung, Tatkraft, »Einsatz« aussieht und es, gewaltmäßig verstanden, auch »ist«, wird j edoch ein »Pu nkt« erreicht, in dem die Zerstörung unmöglich geworden.

Doch nicht j ede Entschiedenheit entspringt einer Ent­ scheidung; wenn je, dann braucht die Entscheidung keine wesentliche zu sein von der Art, daß in ihr das Wesen des Seyns selbst aufs Spiel gesetzt wird . ) Aus der nur vordergründlichen Erfahrung und Deutung der M achenschaft im Sinne der erwähnten K ennzeichnungen er­ wächst eine Haltung, die glaubt, durch einfache Zustimmung zu der in die Gewaltsteigerung losgelassenen Übermächtigung der Macht j enes zu treffen und anzuerkennen, was »ist« .

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